Zurück zum alten Klub - Rückkehrwelle in der Bundesliga
Versuchen wir es noch einmal miteinander? Einige prominente Fußballer und ein Trainer haben diese Frage im Sommer mit "Ja!" beantwortet und sind zu dem Klub zurückgekehrt, bei dem sie früher bereits erfolgreich waren.

Moussa Diaby - Bayer 04 Leverkusen
Der französische Flügelstürmer spielt bereits ab 2019 vier Jahre lang für die Werkself. Dort ist der schnelle Angreifer einer der Leistungsträger und Liebling der Fans. 2023 wechselt er zu Aston Villa in die Premier League und zieht ein Jahr später weiter zu Al-Ittihad nach Saudi-Arabien. Von dort kommt er nun nach Leverkusen zurück. "Ich bin zuhause", sagt er bei seiner Ankunft.
Niclas Füllkrug - Werder Bremen
Der Stürmer macht in Bremen 2012 seine ersten Spiele als Profi. Nach Stationen in Nürnberg und Hannover kehrt er 2019 zu Werder zurück und erlebt seine erfolgreichste Zeit: Aufstieg in die Bundesliga, Torschützenkönig, Nationalelf. 2023 zieht es ihn nach Dortmund, danach zu West Ham. Glücklich wird er nicht. Im Sommer klappt die erneute Rückkehr nach Bremen - zunächst für ein Jahr als Leihspieler.
Christopher Nkunku - RB Leipzig
Der Flügelstürmer kommt 2019 von Paris St. Germain nach Leipzig und entwickelt sich dort zu einem der besten Angreifer der Bundesliga. 2022 wird der Franzose zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. Ein Jahr später wechselt er zum FC Chelsea, kommt dort aber nicht zurecht und spielt nun wieder auf Leihbasis für Leipzig.
Ko Itakura - Borussia Mönchengladbach
Der Japaner läuft von 2022 bis 2025 für die Borussia auf, danach wechselt er zu Ajax Amsterdam in die Niederlande. Dort wirft den Innenverteidiger eine Rückenverletzung zurück und er verliert seinen Stammplatz. Aus Mangel an Perspektive kehrt er in die Bundesliga zu seinem Ex-Klub zurück, der ihn gerne wieder unter Vertrag nimmt.
Marvin Friedrich - 1. FC Union Berlin
Von 2018 bis 2022 ist der Verteidiger beim FC Union absoluter Leistungsträger und weckt das Interesse mehrerer Bundesligaklubs. Er entscheidet sich für einen Wechsel nach Gladbach, kommt dort aber nicht über den Status als Ersatzmann hinaus. Sein Vertrag endet im Sommer und er nimmt ein Angebot seines Ex-Klubs an.
Ellyes Skhiri - 1. FC Köln
Der Tunesier spielt von 2019 bis 2023 für den Effzeh und ist in dieser Zeit das Herz des Kölner Mittelfelds. Seine Leistungen tragen mehrfach zum Klassenerhalt bei und führen Köln 2022 sogar in die UEFA Conference League. 2023 wechselt Skhiri zu Eintracht Frankfurt und hinterlässt in Köln eine große Lücke. Nun kommt er nach zwei Jahren zurück.
Adi Hütter - Eintracht Frankfurt
Frankfurt ist für den Österreicher ab 2018 die erste Trainerstation in der Fußball-Bundesliga. Er erlebt mit dem Klub erfolgreiche Spiele in der UEFA Europa League und wird 2019 zum Trainer des Jahres gewählt. 2021 wechselt er nach Gladbach. Nach zuletzt zwei Jahren bei der AS Monaco, holt ihn die Eintracht im Sommer zurück nach Frankfurt.