25 Jahre 9/11: Bilder, die die Welt erschütterten
Am 11. September 2026 jähren sich die Terroranschläge von New York und Washington zum 25. Mal. Die Bilder dieses Tages sind visuelle Zeitzeugen: Sie dokumentieren Fassungslosigkeit, Zerstörung und dramatische Stunden.

Der Einschlag in den Nordturm
Am 11. September 2001 um 8.46 Uhr Ortszeit rast eine Boeing 767 in den 417 Meter hohen Nordturm des World Trade Center. Der Aufprall reißt ein gewaltiges Loch in das Gebäude. 92 Menschen sind an Bord, für sie gibt es kein Entkommen. Im Turm bricht Chaos aus, Rauch und Trümmer füllen die oberen Stockwerke. Noch ahnt kaum jemand, dass dies der Beginn eines beispiellosen Terrorangriffs ist.
Der zweite Angriff vor laufenden Kameras
Der US-Sender CNN überträgt die Bilder sofort live. Um 9.03 Uhr Ortszeit ist weltweit zu sehen, wie eine zweite Maschine in den Südturm des World Trade Centers einschlägt. Die zweite Boeing von United Airlines hatte 65 Passagiere an Bord und sollte von Boston nach Los Angeles fliegen. Bei den Einschlägen sterben alle Menschen an Bord sowie Hunderte Menschen in den Zwillingstürmen.
Die Dimension des Angriffs wird sichtbar
Eine gewaltige Wolke aus Rauch und Flammen steigt über Manhattan auf. Zwei Drittel der tragenden Säulen des Südturms sind zerstört oder schwer beschädigt. Spätestens jetzt ist klar: Es handelt sich um einen Anschlag. Erste Spekulationen machen die Runde, die Flugzeuge könnten von Terroristen entführt worden sein. Der Verdacht bestätigt sich wenig später.
Die Nachricht erreicht den Präsidenten
Zur selben Zeit besucht US-Präsident George W. Bush eine Schule in Florida. Als ihm Stabschef Andrew Card zuflüstert: "Ein zweites Flugzeug ist ins World Trade Center eingeschlagen. Amerika wird angegriffen", wird Bush sichtlich nervös. Er bleibt sitzen und hört den Kindern weiter zu. Erst später erklärt er in einem kurzen Statement, es handle sich offenbar um "eine Terrorattacke auf unser Land".
Der Anschlag auf das Verteidigungsministerium
Doch das World Trade Center ist nicht das einzige Ziel des Terrorangriffs: Um 9.37 Uhr schlägt eine weitere entführte Maschine im Pentagon in Washington ein. Die Boeing 757 von American Airlines mit 64 Menschen an Bord trifft den Westflügel auf Höhe des ersten Stocks. Teile des Gebäudes werden schwer beschädigt. Kurz darauf schließt die US-Luftfahrtbehörde FAA den Luftraum der Vereinigten Staaten.
Passagiere leisten Widerstand
Ein weiteres Flugzeug, der United-Airlines-Flug 93, befindet sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg von New Jersey nach San Francisco., wird jedoch von Entführern in Richtung Washington gelenkt. Über Handys erfahren die Passagiere offenbar von den Anschlägen und versuchen, die Entführer noch zu überwältigen. Um 10.03 Uhr stürzt das Flugzeug mit 44 Menschen an Bord auf einem Feld nahe Pittsburgh ab.
Rettung unter schwierigsten Bedingungen
Nach dem Einschlag der beiden Flugzeuge beginnt für die Menschen in den Zwillingstürmen ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Während sich Rauch und Flammen ausbreiten, steigen New Yorker Feuerwehrleute in die Gebäude auf, um so viele Menschen wie möglich zu retten.
Gefangen zwischen Rauch und Feuer
In ihrer Not suchen die Menschen nach einem Weg aus den brennenden Türmen. Doch Trümmer, Rauch und Feuer versperren die Fluchtwege. Im Nordturm, rund 400 Meter über den Straßen New Yorks, drängen sich Menschen an die Fenster, auf der Suche nach Luft. Für viele gibt es keinen Ausweg mehr. Mehr als 200 Menschen springen aus den Fenstern in den Tod.
Der Einsturz der Zwillingstürme
Die Zwillingstürme halten der Zerstörung nicht stand: Um 9.59 Uhr stürzt der Südturm ein. 29 Minuten später bricht auch der Nordturm in einer gewaltigen Staubwolke zusammen. Tausende Tonnen Trümmer stürzen auf die Straßen. Fast 3000 Menschen kommen bei den Anschlägen ums Leben, darunter auch mehr als 300 Feuerwehrleute und Dutzende Polizisten.
Panik auf den Straßen
Menschen fliehen durch die Straßen von New York, während hinter ihnen das World Trade Center einstürzt. Eine gewaltige Staub- und Schuttwolke breitet sich zwischen den Häusern aus und hüllt die Straßen in Dunkelheit. Menschen versuchen, sich vor den Trümmern und dem herannahenden Staub in Sicherheit zu bringen.
Feuerwehrleute im unermüdlichen Einsatz
Nach dem Einsturz der Zwillingstürme durchsuchen Feuerwehrleute und Rettungskräfte die Trümmer nach Überlebenden. Eine dichte Schicht aus Staub und Schutt liegt über Südmanhattan. Noch am Abend des 11. September wird deutlich, wer hinter den Anschlägen steckt: Osama bin Laden und das von ihm gegründete Terrornetzwerk Al-Kaida.
Ein Anschlag mit weitreichenden Folgen
Auch sechs Tage nach den Anschlägen steigt über dem sogenannten Ground Zero, dem Ort des zerstörten World Trade Centers, noch Rauch auf. Die Folgen reichen weit über New York hinaus: Im Oktober 2001 beginnen die USA mit Luftangriffen auf Afghanistan ihren längsten Kriegseinsatz. Ziel ist die Zerschlagung von Al-Kaida. Osama bin Laden wird 2011 im pakistanischen Abbottabad aufgespürt und getötet.